Sascha Emanuel Kramer – Tenor

kramer

So, 29. Mrz. 2020 - 20:00 Uhr,
Jesus-Christus-Kirche, Berlin Dahlem
Liederabend

Sascha Emanuel Kramer – Tenor
Amir Katz – Klavier 
Kilian Herold – Klarinette 

 

Robert Schumann Liederkreis op 39
Robert Schumann Fantasiestücke op 73
Klarinette/Klavier
Richard Strauss, op. 21 „schlichte Weisen“
Louis Spohr, 6 deutsche Lieder für Singstimme, Klarinette und Klavier op. 103

A FEW QUESTIONS

1. Was ist deine Vorstellung von vollkommenem Glück?
Lieben und geliebt zu werden bis zum letzten Atemzug
2. Wenn du mit der Zeit reisen könntest, wohin und wann möchtest du reisen?
Zu den Hängenden Gärten der Semiramis
3. Was ist deine Definition von Liebe?
Die erfahrbare Absenz von Beschreibbarkeit
4. Was waren für dich die größten Herausforderungen?
Die prozesshafte Natur des menschlichen Seins

5. Nenne bitte einen Dichter, Autor, Maler und Komponisten, den du besonders magst
Heinrich Heine, Thomas Mann, Franz Marc, Richard Wagner
6. Wenn du sterben würdest und als Person oder Ding zurückkommen könntest, was wäre das?
Als Sonnenstrahl – um das Gefühl zu erleben, eines lebendigen Wesens Körper und Seele zu erwärmen
7. Welchen Komponisten oder Künstler der Vergangenheit möchtest du zum Abendessen einladen?
Natürlich G. Rossini !
8. Was ist dein wertvollster Besitz?
Ein Ring
9. Welches Stück hat dein Leben verändert?
Die Winterreise, Mozarts Requiem
10. Was ist deiner Meinung nach die niedrigste Tiefe des Elends?
Nicht zu lieben und nicht geliebt zu werden
11. Wer sind deine Helden im wirklichen Leben?
Hr. Schneider
12. Was ist dein Motto?
Nulla res sine amore

BIOGRAFIE

Der junge aufstrebende Tenor Sascha Emanuel Kramer wurde in Zürich (Schweiz) geboren.

Bereits während seines Studiums an der Zürcher Hochschule der Künste (Prof. Jane Thorner-Mengedoth) debütierte er 2013 bei den Salzburger Festspielen, wo er im Rahmen der „Akademie Meistersinger“ unter der Leitung von Daniele Gatti die Rolle eines Lehrbuben verkörperte («Meistersinger von Nürnberg»). 2014 debütierte sodann in der Tonhalle Zürich. 2015 trat er erstmals mit dem Klangkörper „Spira Mirabilis“ in Italien (u.a. am Teatro di Lucca) auf (9. Sinfonie, Ludwig v. Beethoven).

In der Spielzeit 2015/2016 war Sascha Emanuel Kramer Mitglied des Opernstudios der Mailänder Scala („Accademia Teatro alla Scala“), wo er u.a. von Renato Bruson, Luciana Serra, Luciana D’Intino und Vincenzo Scalera unterrichtet wurde. Sein Debüt am renommierten Teatro alla Scala gab er als Soldat (Wozzeck). Weitere Auftritte an selber Stätte folgten als Tierhändler (Rosenkavalier), Monostatos (Zauberflöte, Neuinszenierung von Peter Stein) sowie zum Anlass der inzwischen traditionellen Konzerte der hauseigenen Accademia.

2016–2018 war Sascha Emanuel Kramer Mitglied des Internationalen Opernstudios der Staatsoper Hamburg. In dieser Zeit war er u.a. als Tamino (Erzittre, Feiger Bösewicht! Neuproduktion von Georges Delnon), Malcolm (Macbeth), Borsa (Rigoletto) und Flute (Midsummer Night‘ Dream) sowie als Andres (Wozzeck) und Jaquino (Fidelio) zu erleben. Als gefragter Tamino der jüngsten Generation sang er diese Partie bereits in Neuproduktionen an der Opéra de Toulon, in der neu eröffneten Griechischen Nationaloper in Athen (Greek National Opera) an der Staatsoper Hamburg sowie am Grand Theatre in Shanghai.

In der Spielzeit 2018/2019 verkörperte Sascha Emanuel Kramer die Titelpartie des Dalì in der Uraufführung „El sueno de Dalì en una noche de Picasso“ an der Biennale di Venezia. Weitere Engagements beinhalten 2019 u.a. Konzerte mit dem Wiener Klangforum (Lied von der Erde), das Debüt am Beethoven-Festival in Bonn (Das Paradies und die Peri) sowie Gaston/Graf Albert in der Neuproduktion „Die Tote Stadt“ am Teatro alla Scala und Jaquino an der Staatsoper Hamburg. Am Teatro Communale di Bologna wird er zudem erneut den Jaquino in einer Neuproduktion singen.

In seiner noch jungen Karriere sang Sascha Emanuel Kramer bereits unter der Leitung namhafter Dirigenten wie Adam Fischer, Alan Gilbert, Daniele Gatti, Zubin Mehta, Ingo Metzmacher und Kent Nagano und arbeitete mit Regisseuren wie Achim Freyer, Stefan Herheim, Harry Kupfer, Vera Nemirova, Philipp Stölzl, Graham Vick sowie Peter Stein zusammen.

Sascha Emanuel Kramer ist Preisträger der Prof. Armin Weltner Stiftung sowie seit Dezember 2015 Stipendiant der siaa-Foundation.

 

Weitere Informationen:

www.saschaemanuelkramer.com